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Betroffene sollten sich die Fragen an den Arzt oder die Ärztin vor dem Praxisbesuch überlegen und so offen wie möglich mit ihrem Problem umgehen. Wer sich nach Suchthilfeangeboten umschauen möchte, findet online Einrichtungen in der Nähe.
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper und reagiert empfindlicher auf Alkohol. Ein reduzierter Wasseranteil im Körper und ein langsamerer Abbau des Alkohols durch die Leber führen dazu, dass ältere Menschen schneller betrunken werden und länger unter den Auswirkungen leiden.
Dazu kommt: Alkohol beansprucht die Nervenzellen stark, er mindert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Alkohol kann zu Stürzen und anderen Unfällen führen, was den Konsum für ältere Menschen nochmals gefährlicher macht.
Ebenfalls riskant: Medikamente, die viele ältere Menschen regelmäßig einnehmen, können in Kombination mit Alkohol gefährliche Nebenwirkungen haben. Ältere Menschen sollten stets ihren Arzt oder Apotheker fragen, ob der Konsum von Alkohol in Kombination mit ihren Medikamenten sicher ist. Sonst sollten sie die Finger davon lassen.
Experten betonen: "Verzicht wird nach kurzer Zeit belohnt." Bereits kurze Abstinenzphasen können körperliche Befunde wie erhöhte Leberwerte oder Verdauungs- und Stoffwechselstörungen deutlich verbessern: "Man fühlt sich fitter und geistig wacher."
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Silvia Marks/Silvia Marks





