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Tourismus-KV - Suche nach drittem Verhandlungstermin

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Noch wird an der Abstimmung für den Gastro-KV 2026 gearbeitet
©APA, Themenbild, Barbara Gindl
Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Hotellerie- und Gastronomiebranche haben die Arbeitgeber Dienstagmittag einen zweiten Vorschlag übermittelt. Noch am Vormittag hatte sich die Gewerkschaft vida über mangelnde Gesprächsbereitschaft der Arbeitgeber beschwert. Beide Angebote gehen von einem Gehaltsplus von 3 Prozent aus - unterschiedlich seien aber die Erhöhungen für die Lohngruppen. Einen Termin für eine dritte Verhandlungsrunde gibt es noch nicht.

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Die vida bekräftigte Dienstagvormittag noch einmal ihre Forderungen: Eine reale Lohnerhöhung über der Teuerungsrate, zwölf garantierte freie Sonntage pro Jahr und eine bezahlte Mittagspause. "Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber von durchschnittlich 3 Prozent Lohnerhöhung ist angesichts der belastenden Bedingungen, unter denen die Arbeitnehmer:innen arbeiten und der Rekordergebnisse im Tourismus inakzeptabel", teilte die vida am Vormittag schriftlich mit.

vida-Fachbereichsvorsitzende Eva Eberhart rechnete vor: "Während Beschäftigte im öffentlichen Dienst ab 2.262,30 Euro verdienen und in der Reinigung ab 2.184,99 Euro, liegt der Einstieg in Hotellerie und Gastronomie bei lediglich 2.026 Euro brutto für Hilfskräfte", erklärt Eberhart. Zum Vergleich: Die Armutsschwelle beträgt aktuell 1.661 Euro pro Monat.

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