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Ein Rückgang im August wurde zuletzt in Rezessionsjahren wie 2009 während der Finanzkrise oder 2020 wegen Corona beobachtet. Gegenüber dem Vorkrisenniveau vom August 2019 - also vor der Virus-Pandemie - fehlen den Angaben zufolge weiter 8,4 Prozent der Passagiere.
Als einen wesentlichen Faktor für die Entwicklung nannte der Verband das erneut gesunkene Flugangebot. Die Zahl der gewerblichen Starts und Landungen lag mit 172.785 um 2,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Während der für die Branche wichtige Europaverkehr stagnierte und der Interkontinentalverkehr sogar zurückging, legte der innerdeutsche Verkehr nur minimal zu. Ein Lichtblick war das Frachtgeschäft. Das Aufkommen an Luftfracht stieg im August um 2,1 Prozent auf 403.139 Tonnen und erwies sich damit als Stabilitätsanker.
Mit Blick auf das Gesamtjahr fällt der deutsche Luftverkehr weiter zurück. Von Jänner bis August lag das Passagieraufkommen mit 141,83 Millionen um 0,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. "Geopolitische Unsicherheiten, hohe Standort- und Energiekosten, die schwache konjunkturelle Entwicklung, eine zurückhaltende Konsumnachfrage sowie angebotsseitige Einschränkungen belasten die Verkehrsentwicklung", erklärte der Verband.
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/Flughafen Wien
