Dominic Thiem und einige andere Investoren aus der Start-up und Immobilienwelt, darunter Leo Hillinger oder Guido Burgstaller, wollen das Konzept Padel-Sport weiterdenken.
Die vier Gründer Philip Mader, Franz Schall, Alexander Sommer-Fein und Ricardo Theiner sehen in der Schlägersportart Padel weiteres Entwicklungspotenzial. Gemeinsam mit einer Investorengruppe rund um Dominic Thiem haben sie das Konzept „Smash“ entwickelt.
Dieses verbindet Padel-Anlagen mit ergänzenden Angeboten wie Gastronomie, Pro-Shops und Community-Formaten. Sogenannte Panorama-Courts und durchdachte Indoor-Standorte sollen das Angebot erweitern und das Spielerlebnis ergänzen.
Die „Smash“-Gründer Alexander Sommer-Fein, Ricardo Theiner, Philip Mader und Franz Schall
© Jolly SchwarzProminente Namen setzen auf den Padel-Trend
Für die drei Investoren Dominic Thiem, Guido Burgstaller und Leo Hillinger knüpft das Start-up auch an persönliche Interessen an: Alle drei spielen selbst regelmäßig Padel. Dominic Thiem entdeckte die Sportart während der Corona-Pandemie und verbrachte eigenen Angaben zufolge viele Stunden auf dem Court.
Für Guido Burgstaller steht vor allem das Lebensgefühl im Mittelpunkt, das „Smash“ vermitteln möchte. Leo Hillinger begründet sein Engagement mit seiner Überzeugung vom Konzept: „Ich investiere nur in Dinge, an die ich wirklich glaube – und das Konzept von ‚Smash‘ hat mich von Anfang an überzeugt.“
Nicht nur Profisportler investieren, auch zahlreiche Unternehmer interessieren sich für das Projekt. Mit dabei sind unter anderem PlanRadar-Gründer Sander van de Rijdt und Ibrahim Imam, das deutsche Family Office KT Ventures sowie Persönlichkeiten wie Johannes Meran, Paul Fattinger und Meinhard Platzer.
Vom Engpass zur Geschäftsidee
Die Nachfrage nach Padel ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig berichten viele Spielerinnen und Spieler von einer begrenzten Verfügbarkeit von Courts sowie Unterschieden bei Ausstattung und Nutzererlebnis. Das Gründerteam sieht darin Entwicklungspotenzial: „Es war schlicht frustrierend, dass man kaum kurzfristig spielen konnte und viele Anlagen weder qualitativ überzeugen noch mit Blick auf den Nutzer entwickelt wurden.“
Mit smash wollen die Gründer auf diese Herausforderungen reagieren. Das Konzept zielt darauf ab, über einzelne Standorte hinaus ein Netzwerk von Padel-Anlagen mit einheitlichen Qualitätsstandards aufzubauen.
200 Courts bis 2027
Der erste „Smash“-Standort eröffnete am 20. Mai in Bruck an der Leitha mit zwei Outdoor-Courts auf rund 650 Quadratmeter inlusive Social Zone. Auch weitere Anlagen sind bereits in Planung oder Umsetzung. Bald wird es Standorte in Trumau, Mitterndorf und Schwardorf geben und auch in Wien, Niederösterreich und Kärnten entstehen bis Ende 2026 noch zehn weitere Locations.
Das Ziel für 2026 liegt bei rund 40 Courts, Ende 2027 sollen es sogar schon 200 sein. Der Markteintritt in Deutschland soll Winter 2026 stattfinden, mit Fokus auf Bayern. Weitere Expansionen in Europa sind vorgesehen, vor allem Märkte wie Ungarn und Kroatien werden angestrebt. Ermöglicht wird all das durch Immobilienexpertise und dem weitreichendem Netzwerk an Partnern und Investoren.
Padel für alle
Langfristig möchte smash den Padel-Sport in Österreich weiter etablieren und einem breiteren Publikum zugänglich machen. Das Angebot soll sich an unterschiedliche Zielgruppen richten – von Einsteigerinnen und Einsteigern über Vereinsspieler bis hin zu Kindern und Jugendlichen. Dominic Thiem betont in der Aussendung, dass Padel weltweit zu den am schnellsten wachsenden Sportarten zählt und das Projekt dazu beitragen soll, den Zugang zu diesem Sport zu erleichtern.
