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Bei Gleisverwerfungen durch Hitze dehnen sich die Schienen aus, was zu Verformungen führen kann und kurzfristige Streckensperren und Geschwindigkeitsreduktionen zur Folge hat. Für die Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeiter "müssen bei extremen Temperaturen Maßnahmen gesetzt werden, die sich auch auf den Fahrplan auswirken können", hieß es in einer Aussendung am Freitag. Es könnte zu Verspätungen kommen. Ebenso seien temporäre Einschränkungen einzelner Streckenabschnitte denkbar, weiters Anpassungen der Fahrgeschwindigkeit und erhöhte Wartungs- und Kontrollmaßnahmen an der Infrastruktur.
Für "unbedingt notwendige Reisen" empfehlen die ÖBB, sich vor Fahrtantritt über die Verbindung zu informieren, mehr Zeit für die Reise einzuplanen, genügend Trinkwasser mitzunehmen und auf Sonnenschutz zu achten. Informationen zum Zugverkehr sind jederzeit über die ÖBB-App, die Website sowie die Servicehotline verfügbar. "Die ÖBB danken allen Fahrgästen für ihr Verständnis und ihre Kooperation in dieser außergewöhnlichen Wettersituation", hieß es.
Trotz laufender Maßnahmen zur Erhöhung der Hitzebeständigkeit des Schienennetzes, wie moderne Baustoffe und Überwachungssysteme, "lassen sich extreme Wetterereignisse nicht vollständig kompensieren", so die ÖBB. Um Gleisverwerfungen zu vermeiden, werden bei Hochleistungsstrecken ausschließlich Betonschwellen verbaut. Diese seien schwer genug, um eine ausreichend hohe Sicherheit gegen Verwerfungen zu gewährleisten. Zusätzlich werden regelmäßig, auf Hochleistungsstrecken viermal jährlich, Messfahrten durchgeführt und präventiv Schwachstellen entfernt.
Durch die Hitze werden auch die Oberleitungen stark beansprucht. Die ÖBB setzen auf Komponenten, die hohen Temperaturen standhalten, wurde betont. So soll verhindert werden, dass es durch den Stromfluss zu einer Überhitzung kommt.






