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Damit stellt sich die Regierung in Ottawa gegen die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese rät von Reise- oder Handelsbeschränkungen ab, da sie zu Stigmatisierung führen und die Kontrolle von Epidemien erschweren könnten. Die Gefahr, dass sich die Krankheit international ausbreitet, schätzt die UNO-Behörde als gering ein.
Im Kongo kämpfen die Behörden derzeit gegen einen schweren Ausbruch des Virus, das hauptsächlich durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Infizierten übertragen wird. Bis zum 15. Juli wurden dort mehr als 2.100 Ebola-Fälle gemeldet, 828 Menschen starben. Bereits in der vergangenen Woche hatten die USA ähnliche Maßnahmen ergriffen. Sie untersagten US-Bürgern, die in den 21 Tagen zuvor im Kongo waren, die Rückreise mit Linienflügen.
