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Verbraucherschutzverbände begrüßten den Schritt der Regierung, bezweifelten jedoch dessen Wirksamkeit. Der Konsumentenschutzverband Codacons verwies darauf, dass die Wettbewerbsbehörde spekulative Preissteigerungen bei Flugtickets in der Vergangenheit nicht als rechtswidrig eingestuft habe. Deshalb werde der Einsatz des Preiswächters voraussichtlich "keine konkreten Ergebnisse" bringen.
Massimiliano Dona, Präsident der Verbraucherschutzorganisation Unione Nazionale Consumatori (UDC), erklärte, die Preise für Inlandsflüge seien von Mai auf Juni um 38 Prozent gestiegen. Es bedürfe keiner Untersuchung, um festzustellen, dass "etwas nicht stimmt". Auch er Verband Assoutenti kritisierte seit Jahren stark steigende Ticketpreise in Zeiten hoher Reisenachfrage.
Die Initiative der Regierung fällt mit anhaltenden Problemen im Bahnverkehr zusammen. Wegen Bauarbeiten am Bahnknoten Florenz erlebt Italiens Bahnverkehr chaotische Zustände. Das Angebot im italienischen Hochgeschwindigkeitsverkehr ist bis kommenden Freitag um etwa die Hälfte reduziert. Auslöser der Einschränkungen ist der Austausch einer 140 Jahre alten Eisenbahnüberführung im Norden von Florenz.
