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Spanien erwartet erstmals 100 Millionen Auslandstouristen

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Rekordmarke 2025 nur knapp verfehlt
©APA/APA/AFP (Themenbild)/JAIME REINA
Spanien stellt sich heuer auf eine Rekordzahl von 100 Millionen ausländischen Touristinnen und Touristen ein. Das nach Frankreich weltweit am zweithäufigsten besuchte Land hatte die Marke 2025 mit 96,8 Millionen Reisenden nur knapp verpasst, wobei ein Anstieg von 3,2 Prozent im Vergleich zu 2024 verzeichnet wurde. "Wenn sich dieser Trend fortsetzt, werden wir die Marke von 100 Millionen wahrscheinlich erreichen", sagte Tourismusminister Jordi Hereu am Montag.

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"Das wäre die logische Folge", meinte er vor Journalistinnen und Journalisten. Allein für diesen Sommer werden rund 43 Millionen ausländische Touristen in Spanien erwartet - um rund 6 Prozent mehr als im Zeitraum von Juni bis September des Vorjahres. Die Regierung rechnet damit, dass die Urlauberinnen und Urlauber allein im Sommer 64 Milliarden Euro zur Wirtschaftsleistung beisteuern werden, ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies unterstreicht die Rolle des Tourismus als Motor für Spaniens Wirtschaftswachstum.

In den vergangenen Monaten hat der Ende Februar ausgebrochene Iran-Konflikt dazu geführt, dass Reisende Ziele im Nahen Osten mieden und stattdessen verstärkt Länder im südlichen Mittelmeerraum ansteuerten, darunter Spanien. "Vor drei Monaten hatten wir noch befürchtet, der Konflikt im Nahen Osten könnte die Zahl der Touristenankünfte bremsen, doch die Daten zeigen trotz der Umstände eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit", sagte Hereu.

Bis Oktober dürften die Besucherzahlen auf fast 80 Millionen klettern – mehr Zulauf, als die Behörden noch im März erwartet hatten. Während die klassischen Sonnen- und Strandziele wie Mallorca und die Costa Brava auch in diesem Sommer mehr Urlaubende anziehen dürften, erwartet die Regierung im Landesinneren noch deutlichere Zuwächse. Ein Grund hierfür ist die totale Sonnenfinsternis am 12. August, die von Nordspanien am Atlantik bis hin zu den Balearen im Mittelmeer zu beobachten sein wird. Hereu berichtete, dass viele Unterkünfte auf dem Land aufgrund des Interesses an der Sonnenfinsternis bereits ausgebucht seien.

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