von
Nach Angaben von Uber Eats in Frankreich sollen die eingeschränkten Lieferzeiten in den Départements die Sicherheit der Kuriere erhöhen und gleichzeitig die Einkommenseinbußen möglichst gering halten. Arbeitsminister Jean-Pierre Farandou begrüßte den Schritt und rief Partnerrestaurants dazu auf, den Lieferdiensten Zugang zu Trinkwasser und kühlen Aufenthaltsräumen zu ermöglichen.
Die Lieferpause ergänzt bereits bestehende Schutzmaßnahmen. Uber Eats informiert seine Fahrer bei orangefarbener oder roter Hitzewarnung per App und erinnert sie unter anderem daran, ausreichend zu trinken. Deliveroo hat nach eigenen Angaben die Liefergebiete verkleinert, um lange Fahrten zu vermeiden, und stellt eine Übersicht kostenloser Trinkwasserstellen zur Verfügung.
In Mailand gilt die Regelung gilt ab sofort und bis zum 23. September. Die Verordnung verpflichtet Unternehmen, die Lieferdienste über digitale Plattformen mit Fahrradkurieren organisieren, verwalten, vermitteln oder Aufträge vergeben, ihre Beschäftigten rechtzeitig über das tägliche Hitzerisiko zu informieren. Zudem müssen sie die Vergabe von Lieferaufträgen zwischen 12.30 Uhr und 16.00 Uhr durch einen automatischen Stopp oder eine Verlangsamung des Zuweisungsalgorithmus einschränken oder aussetzen.
MADRID - SPANIEN: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS COEX
