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Die AeroMetro wird Guatemala City mit der Gemeinde Mixco im Nordwesten der Hauptstadt verbinden und die Fahrzeit von bis zu zwei Stunden auf der Straße auf 32 Minuten per Bahn verkürzen. Die Förderleistung beträgt 5.500 Personen pro Stunde und Richtung, die kuppelbaren Gondelbahnen verfügen über insgesamt 495 Kabinen, in jeder davon ist Platz für zwölf Fahrgäste. Die vollelektrisch betriebene Seilbahn soll 360 Tage im Jahr für jeweils 17 Stunden benutzbar sein. Die Fertigstellung der beiden Linien ist für 2028 geplant.
Der Bürgermeister der Stadt, Ricardo Quiñónez, nannte die AeroMetro "ein neues Kapitel für die Mobilität in Guatemala City". Das Projekt zeige, dass es möglich sei, Infrastruktur zu schaffen, die das Leben von Tausenden Menschen täglich verbessere, "wenn öffentliche Hand und Privatwirtschaft mit einer gemeinsamen Vision zusammenarbeiten". Durch die Verbindung dicht besiedelter Gebiete mit wichtigen wirtschaftlichen Zentren sowie Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen - darunter ein Krankenhaus und der Flughafen - soll die AeroMetro die Anbindung an die täglich vielfrequentierten Einrichtungen verbessern. "Die AeroMetro zeigt, wie Technologie und Nachhaltigkeit unsere Städte verändern können", sagte Konstantinos Panagiotou, CEO von Doppelmayr Guatemala.
Doppelmayr ist in Lateinamerika seit knapp zwei Jahrzehnten mit urbanen Seilbahnsystemen präsent. Die erste Seilbahn dieser Art wurde von Doppelmayr 2009 in Venezuela errichtet. Mittlerweile wurden auch Vorhaben in Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko umgesetzt. Es sind Seilbahnstrecken mit einer Länge von rund 65 Kilometern in Betrieb, weitere 50 Kilometer befinden sich aktuell in Bau.
