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An den besucherstärksten Tagen fiel die Auslastung noch höher aus: Am vergangenen Freitag lag sie bei 79,8 Prozent, am Samstag wurde mit 85 Prozent der Höchstwert erreicht. Auch das Interesse an einer Anreise nach Venedig nahm deutlich zu. Die Online-Suchen nach Flügen zum Flughafen der Stadt stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent. Viele Festivalbesucher planten zudem einen längeren Aufenthalt: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer näherte sich acht Tagen.
Besonders stark war die Nachfrage aus dem Ausland. Die Zahl der Suchanfragen aus den USA hat sich mehr als verdoppelt und stieg um 105 Prozent. Auch aus Spanien (+88 Prozent), Deutschland (+44 Prozent), Polen (+41 Prozent), den Niederlanden (+31 Prozent) und Frankreich (+26 Prozent) nahm das Interesse deutlich zu. Auch Österreich zählt zu den wichtigen internationalen Herkunftsmärkten. Bereits bei der Ausgabe 2025 kamen mehr als 70 Prozent der Festivalteilnehmer aus dem Ausland. Deutschland und Österreich zählten dabei zu den wichtigsten ausländischen Märkten.
Für den italienischen Tourismusminister Gianmarco Mazzi zeigt das Festival, welche Bedeutung große Kulturveranstaltungen für den Tourismus haben. Sie zögen nicht nur internationale Besucher an, sondern förderten auch längere Aufenthalte und stärkten die Nachfrage nach Italien. Gleichzeitig würden sie dazu beitragen, Kultur, regionale Angebote, Gastgewerbe und italienische Besonderheiten miteinander zu verbinden.
VENEDIG - ITALIEN: FOTO: APA/Martin Stöbich
