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"Wir hoffen, dass wir im Laufe des Monats noch Buchungen bekommen werden", sagte Imlauer. Der Umsatz lasse noch zu wünschen übrig. Die Durchschnittsrate der vergangenen Jahre werde man nicht erreichen. Er sei auch mit den Nebenumsätzen der Gäste unzufrieden. Es werde hier mehr gespart. Nach dem sehr starken Mai sei der Juni sehr durchwachsen gewesen. In den Städten sei die Buchungslage relativ gut gewesen, in den Ferienressorts hingegen weniger.
Für Salzburg, wo es viele Tagesgäste ähnlich wie in Venedig gibt, fordert der WKÖ-Spartenchef eine Besucherlenkung. Dies wäre im Bereich der Busse am leichtesten. Daher sollten aus seiner Sicht Slots bei den Busterminals nicht unter vier bis sechs Stunden vergeben werden. Eine kürzere Aufenthaltsdauer mache keinen Sinn und würde die Stadt nur verstopfen, wie aktuell bei Schlechtwetter.
Im Juni sind die KV-Verhandlungen für den Tourismus gescheitert, auch wenn die Arbeitgeber aus Sicht von Imlauer der Gewerkschaft entgegengekommen ist. Der Branche gehe es nicht so gut, wie es die Übernachtungszahlen darstellen. "Wir haben sehr, sehr hohe Kosten bereits bei den Mitarbeitern, bei den Wareneinsätzen, bei der Energie, bei der Bürokratie", sagte er. Das Letztangebot der Arbeitgeber lag im Durchschnitt bei 3 Prozent, für die untersten Lohngruppen bei 3,4 Prozent. Er ersuche die Gewerkschaft das Angebot anzunehmen und abzuschließen. Viele Betriebe hätten dieses auch umgesetzt. "Wir sind der Gewerkschaft bis auf ein Zehntel Prozent entgegengekommen. Die Gewerkschaft hat sich überhaupt nicht gerührt", beklagte Imlauer.
SALZBURG - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL
