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Dieses hätte laut Stadt noch vor den Sommerferien erarbeitet werden sollen, betonten die Grünen. Noch liege das Konzept dafür aber nicht vor. Das Register, das auf einer EU-Verordnung beruht, soll einen Abgleich zwischen bewilligten Unterkünften und den auf den Plattformen angebotenen Objekten ermöglichen. Damit könne auch die Baupolizei besser gegen illegale Anbieter vorgehen, zeigte sich Kraus überzeugt.
Dass die Stadt strenge Regeln wie etwa eine zeitliche Vergabe-Beschränkung auf 90 Tage im Jahr eingeführt hat, hat laut den Grünen nicht wirklich zu einer Reduktion der Zahlen geführt. Denn nun würden immer mehr Wohngebäude gesamt oder zum Teil in Beherbergungsstätten umgewidmet, berichteten sie. 2025 seien 305 Anträge gestellt worden, von denen bereits 132 bewilligt worden seien.
"Diese Umgehungskonstruktion muss dringend gestoppt werden", verlangte Prack. Mit den Umwandlungen werde den Wienerinnen und Wienern Wohnraum entzogen. Dass Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) zuletzt angekündigt hatte, dies für einen Anteil von 20 Prozent der Wohnungen weiter zu erlauben, sei ein Kniefall vor den Plattformen, kritisierte er.
Die Grünen fordern, dass die entsprechende Gesetzeslücke repariert wird. Eine Umwandlung in Beherbergungsstätten dürfe nur mehr möglich sein, wenn das in den Bebauungsbestimmungen für das entsprechende Gebiet explizit so geregelt ist, verlangen sie. Derzeit müsse umgewidmet werden, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt seien.
Die Folge sei, dass ganze Häuser zu anonymen Hotels würden, beklagte Kraus: "Das zerstört inzwischen ganze Nachbarschaften." Laut den Grünen werden mehr als 14.000 Wohnungen in Wien dauerhaft als Tourismusappartements angeboten.
