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Die Angebote im Umfang von insgesamt über 1.200 Stunden, die sich den Angaben zufolge an Menschen aller Altersgruppen und Kompetenzstufen richten, werden unter digitalaustria.gv.at/kompetenzen/wirtschaftsplattform zentral gebündelt. Vermittelt werden sollen digitale Schlüsselkompetenzen unserer Zeit wie Künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheit, digitale Grundkompetenzen, Programmieren, IT und Datenkompetenz - ergänzt um Inhalte zu digitaler Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit.
Etwa 70 Prozent der Online-Angebote seien "flexible Selbstlernkurse", die rund um die Uhr im eigenen Tempo absolviert werden könnten. Zusätzlich gebe es Live-Webinare, betreute Kurse und Präsenzangebote mit persönlichem Kontakt.
"Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts", betonte Pröll. 15 der vorerst 30 Partner hätten bereits konkrete Bildungsangebote in das erste Maßnahmenpaket eingebracht. "Wir schaffen einen zentralen Zugang zu hochwertigen und praxisnahen Angeboten der Wirtschaft und machen diese über die Strukturen der Digitalen Kompetenzoffensive österreichweit sichtbar", erklärte der Staatssekretär den Schulterschluss des Staats mit der Wirtschaft unter Verweis auf die flexiblen und vertiefenden Lernmöglichkeiten.
"Wir machen digitale Bildung für jeden in Österreich zugänglich", sagte Pröll in einer Pressekonferenz im Beisein der 30 Vertragspartner. Diese Bildung sei "der Erfolgsfaktor für unseren Wirtschaftsstandort Österreich". "Die beste technologische Lösung bringt nichts, wenn man sie nicht anwendet", fügte der Politiker hinzu.
Die DKO-Wirtschaftsplattform schaffe einen gemeinsamen Rahmen für die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Verwaltung, Sozialpartnern und Interessenvertretungen. Die digitale Kompetenzoffensive soll diese Zusammenarbeit koordinieren, die Angebote bündeln und deren österreichweite Verbreitung unterstützen. Die Partner bringen Bildungsprogramme, technologische Expertise und Praxiserfahrung ein.
Konzerne wie A1, Samsung und IBM bieten seit Jahren IT-Kompetenz-Programme an, die sie nun auch hier einbringen können. "Digitale Kompetenzen sind heute so wichtig wie Lesen und Schreiben und wir dürfen die Menschen dabei nicht alleine lassen", hielt der Vize-Chef des Telekomkonzerns A1, Thomas Arnolder, in seinem Statement vor der Presse fest.
"Wir werden weitere Unternehmen gewinnen - die 30 sind quasi Gründungsmitglieder", sagte Pröll. "Dieser Pakt ist das erste 'Commitment' und das Ziel ist es, dass wir in einem Jahr wieder dastehen und weitere Unternehmen dazugewonnen haben werden", sagte der Staatssekretär als Initiator der Initiative.
