von
51 Prozent der Red Bull GmbH gehören der thailändischen Familie Yoovidhya und 49 Prozent der Firmenanteile erbte Mark Mateschitz nach dem Tod seines Vaters im Herbst 2022. Auf einer seiner Geschäftsreisen lernte Dietrich Mateschitz in den 1980er-Jahren den thailändischen Wachbleib-Drink "Krating Daeng" (Roter Stier) kennen. Mit dem Produzenten T.C. Pharmaceutical von Chaleo Yoovidhya gründete Mateschitz im Jahr 1984 die Red Bull GmbH und baute über die Jahre einen globalen Getränke-Riesen auf.
Der Weltkonzern Red Bull hat seinen Firmensitz weiterhin in der Salzburger Gemeinde Fuschl am See und ist einer der größten Steuerzahler in Österreich. Der effektive Steueraufwand von Red Bull für das Geschäftsjahr 2025 betrug laut Konzernabschluss rund 645 Mio. Euro.
Um die Marke Red Bull zu pushen, investiert man seit Anbeginn viel ins Marketing. Die Marketingausgaben beliefen sich 2025 laut Konzernabschluss auf rund 3,2 Mrd. Euro, davon entfielen 1,5 Mrd. Euro auf Sponsoring und knapp 900 Mio. Euro auf Werbung. Red Bull ist unter anderem im Bereich Motorsport, Fußball, Wintersport und Extremsport höchst aktiv. Der Energydrink-Konzern ist mit dem Red Bull Media House (u.a. ServusTV, Magazine) auch im Medienbereich präsent.
Um die Abfüllung der Red Bull Dosen kümmert sich traditionell der Vorarlberger Getränkehersteller Rauch. Red Bull fokussiert sich vor allem auf das Marketing und den Vertrieb. Der Energydrink wird derzeit hauptsächlich in Österreich, der Schweiz und den USA produziert und abgefüllt. Zwei weitere Red-Bull-Produktionsstandorte sind in Deutschland und Kanada geplant.
Die größten mittelfristigen Wachstumspotenziale sieht Red Bull in seinen Kernmärkten in Europa und den USA sowie in ausgewählten Entwicklungsländern. Man gehe davon aus, "dass die hohen Investitionen in die Marke und das starke Kostenbewusstsein weiter zu steigenden Unternehmensgewinnen führen werden", heißt es im Lagebericht des Jahresabschlusses 2025.
