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Österreichs stärkste Marken ausgezeichnet: EBI präsentiert Markenwert Studie 2026

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©European Brand Institute/APA-Fotoservice/Martin Lusser

Das European Brand Institute (EBI) präsentierte die Österreichische Markenwert Studie 2026. Red Bull bleibt wertvollste Marke des Landes.

Marken als Wachstumstreiber

Vor Medienvertreter und Markenverantwortlichen stellte das European Brand Institute (EBI) am 1. Juli die Ergebnisse der Österreichischen Markenwert Studie 2026 vor. Bereits zum 23. Mal analysierte die Studie die wertvollsten Markenunternehmen des Landes und zeigte einmal mehr die wirtschaftliche Bedeutung starker Marken.

Die zehn wertvollsten österreichischen Markenunternehmen steigerten ihren gemeinsamen Markenwert um 3,8 Prozent auf mehr als 40,5 Milliarden Euro und lagen damit deutlich über dem prognostizierten Wirtschaftswachstum.

„Auch 2026 zeigt sich: Starke Marken sind die verlässlichste Antwort auf eine herausfordernde Konjunktur“, betonte EBI-Präsident Prof. Dr. Gerhard Hrebicek.

Red Bull bleibt an der Spitze

Red Bull verteidigt mit einem Markenwert von 20,123 Milliarden Euro (+2,7 %) klar Platz eins der wertvollsten österreichischen Marken. Dahinter folgen Novomatic auf Rang zwei sowie die Erste Group Bank, die mit einem Markenwertplus von 26,6 Prozent den größten Wachstumssprung aller Top-10-Unternehmen verzeichnete und auf Platz drei aufstieg.

Vervollständigt werden die Top Ten von der Spar Österreich Gruppe, den ÖBB, Swarovski, der Raiffeisen Bankengruppe, Verbund, der XXXLutz Gruppe und OMV.

Nachhaltigkeit gewinnt weiter an Bedeutung

Auch das Sustainable Brand Rating zeigte, dass verantwortungsvolles Wirtschaften zunehmend zum Erfolgsfaktor wird. Die ÖBB wurden bereits zum siebten Mal in Folge als nachhaltigstes Markenunternehmen Österreichs ausgezeichnet. Verbund verbesserte sich auf Platz drei und wurde neuer Branchenleader im Energiesektor.

„Nachhaltigkeit ist längst kein Add-on mehr, sondern ein integraler Bestandteil erfolgreicher Markenführung“, erklärte Gerhard Hrebicek.

KI und Markenrecht im Fokus

Neben der Markenwertentwicklung standen auch die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Markenführung und Markenrecht im Mittelpunkt. Gerald Ganzger, Managing Partner von LGP Lawyers, verwies auf neue Herausforderungen durch KI-generierte Markenfälschungen und Deepfakes und sprach sich für eine rasche Weiterentwicklung des Markenrechts aus.

Auch Herbert Kovar, Managing Partner Tax & Legal bei Deloitte Österreich, sowie Daniela Gruber, Co-Founder von Lindlpower Impact Personalmanagement, betonten die wachsende Bedeutung professioneller Markenführung – sowohl für die Unternehmensentwicklung als auch für Employer Branding und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich.

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