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"Der August 2026 war der Monat mit dem zweitniedrigsten Transportaufkommen seit Beginn der Aufzeichnungen Anfang der 1990er-Jahre. Nur im Jänner 1997 war die beförderte Tonnage aufgrund einer extremen Kältewelle mit Vereisungsgefahr noch geringer", so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, laut einer Aussendung.
Der Transitverkehr ist im Sommer fast gänzlich zum Stillstand gekommen. Das Transportaufkommen schrumpfte hier im Juli und August um 85 Prozent auf 20.740 Tonnen. Die Anzahl der Beförderungen im Güterverkehr ging um rund 39 Prozent auf 636 zurück. Das Transportaufkommen verringerte sich in den Sommermonaten um 57 Prozent auf 414.227 Tonnen.
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Blick auf das Gesamtjahr. Von Jänner bis August wurden insgesamt 2,9 Millionen Tonnen auf dem österreichischen Teil der Donau transportiert, um mehr als ein Viertel weniger als im Vergleichszeitraum davor.
Die niedrigen Pegelstände haben sich auch auf die Passagierschifffahrt ausgewirkt. Viele Flusskreuzfahrten waren nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.
