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Chemie-KV - 8. Verhandlungsrunde zwischen 2 und 3 Prozent

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Gewerkschaft pocht auf Lohn- und Gehaltserhöhung von 3 Prozent
Um 14:00 Uhr hat am Donnerstag die achte Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag (KV) 2026 für die Chemische Industrie begonnen. Die Verhandler von Seiten der Gewerkschaften PRO-GE und GPA und ihrem Widerpart, den Arbeitgebern vom Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO), gaben sich zum Start der bisher sehr zähen Gespräche zugeknöpft. Zuvor hatten am Vormittag die Arbeitnehmervertreter mit Arbeitsniederlegungen beim Faserhersteller Lenzing in Linz den Druck erhöht.

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Zur Ausgangssituation für die heutige Gesprächsrunde: Während die Arbeitnehmerseite auf eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 3 Prozent pocht, verweisen die Arbeitgeber auf Nulllohnrunden in Deutschland und bieten laut Gewerkschaft 0,5 Prozent plus 300 Euro Einmalzahlung oder 2 Prozent ab Oktober 2026 bis April 2028.

Die rund 230 Unternehmen der Chemischen Industrie mit mehr als 50.000 Beschäftigten sind unter anderem in der Produktion von Pharmazeutika, Kunststoffen und Kunststoffwaren, Fasern, Lacken, Düngemitteln oder auch organischen und anorganischen Chemikalien tätig.

Zuletzt hatte sich ein Streit zwischen den Sozialpartnern entzündet, ob die bisherigen Streiks rechtlich gedeckt sind, solange der alte Kollektivvertrag noch gilt. Die Arbeitgeber zweifeln dies an, die Gewerkschaft beharrt hingegen auf ihrem Streikrecht.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/HANS KLAUS TECHT/HANS KLAUS TECHT

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