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Zur Ausgangssituation für die heutige Gesprächsrunde: Während die Arbeitnehmerseite auf eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 3 Prozent pocht, verweisen die Arbeitgeber auf Nulllohnrunden in Deutschland und bieten laut Gewerkschaft 0,5 Prozent plus 300 Euro Einmalzahlung oder 2 Prozent ab Oktober 2026 bis April 2028.
Die rund 230 Unternehmen der Chemischen Industrie mit mehr als 50.000 Beschäftigten sind unter anderem in der Produktion von Pharmazeutika, Kunststoffen und Kunststoffwaren, Fasern, Lacken, Düngemitteln oder auch organischen und anorganischen Chemikalien tätig.
Zuletzt hatte sich ein Streit zwischen den Sozialpartnern entzündet, ob die bisherigen Streiks rechtlich gedeckt sind, solange der alte Kollektivvertrag noch gilt. Die Arbeitgeber zweifeln dies an, die Gewerkschaft beharrt hingegen auf ihrem Streikrecht.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/HANS KLAUS TECHT/HANS KLAUS TECHT






