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MOF MIL-101 lässt sich mit unterschiedlichen Metallsorten herstellen. Während das Gerüst unverändert bleibt, verhält sich die MOF je nach Metallsorte chemisch völlig unterschiedlich: Mit Eisenatomen kann die Struktur unter Lichteinwirkung Ammoniak produzieren, mit Chrom bleibt diese Reaktion aus. Zwei Teams um Patrick Lechner (Uni Wien) und Jana Bischoff (TU Wien), die zum FWF-Exzellenzcluster MECS (Materials for Energy Conversion and Storage) gehören, konnten den Grund dafür nun im Fachjournal "ACS Energy Letters" klären. Demnach haben Eisen- und Chrom-Dreiecksstrukturen ganz unterschiedliche magnetische Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie stark der Stickstoff an die Struktur bindet. Der magnetische Fingerabdruck der Struktur gibt damit Auskunft darüber, ob sich das Material als Katalysator eignet oder nicht.
Service: Link zur Studie: https://doi.org/10.1021/acsenergylett.6c02509
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/TU Wien/Patrick Lechner/Florian Aigner
