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Zum Auftakt wird die US-amerikanische Journalistin Kara Swisher im Gespräch mit dem ehemaligen IWM-Rektor Misha Glenny im Kuppelsaal der TU Wien "die Motive der Tech-Milliardäre sowie die Implikationen des von ihnen vorangetriebenen rasanten technologischen Wandels beleuchten". Am 24. September spricht der Autor Daniel Kehlmann mit seinem Kollegen Pankaj Mishra über dessen jüngstes Buch "Die Welt nach Gaza" und die Gründe dafür, warum der Gaza-Konflikt die Welt heute so spaltet wie wenige andere Themen. Peter Sloterdijk wird am 25. September ausgehend von seinem kürzlich erschienenen Buch "Der Fürst und seine Erben" über das Wiedererstarken einer Art von "fürstlicher Autorität" sprechen und sich darüber mit dem Direktor des Wien Museums, Matti Bunzl, austauschen.
Der Abend des 26. September spricht der britische Romancier Ian McEwan, der zuletzt in "Was wir wissen können" aus dem Jahr 2119 auf unsere Zeit zurückblickte, im Rahmen einer "Wiener Vorlesung" mit Misha Glenny "über sein Schaffen sowie das Potenzial der Menschheit sprechen, sich der Zukunft trotz zahlreicher beispielloser Herausforderungen gestaltend anzunehmen", tags darauf diskutiert die französische Sozialphilosophin Eva Illouz im Volkstheater mit dem Politologen Ivan Krastev die Frage "What is moral chaos?".
Das vom Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und von Time To Talk (TTT) organisierte Festival lädt zudem am Wochenende des 26. und 27. September zu gleich 20 Podiumsdiskussionen in die Akademie der bildenden Künste Wien. Zu den Gesprächstpartnern gehören unter anderem Manon Garcia, Quinn Slobodian, Jan-Werner Müller, Bojan Pančevski, Karl Schlögel und Helga Nowotny.
S E R V I C E - "Vienna Humanities Festival 2026: Agency / Tu was", 23. bis 27. September, https://www.humanitiesfestival.at
