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Die Universität Innsbruck ist neues Mitglied des European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS). Nach Linz, Wien und Graz ist damit auch der Westen als nun vierter Standort des europaweiten Exzellenznetzwerks für Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen in Österreich vertreten, teilte die Uni in einer Aussendung mit. Das 2018 gegründete Netzwerk umfasst inzwischen 49 lokale Zentren - sogenannte ELLIS-Units, an denen Forscherinnen und Forscher interdisziplinär zusammenarbeiten, Forschungsprogramme entwickeln und sich mit anderen Zentren vernetzen. Ziel ist, eine kritische Masse an Expertise, Infrastruktur und Nachwuchsförderung - unter anderem durch ein europaweites PhD- und Postdoc-Programm - zu erreichen. Gregor Weihs, Vizerektor für Forschung der Universität Innsbruck, sieht mit der Mitgliedschaft "die Tür zu einem der wichtigsten KI-Netzwerke Europas geöffnet".
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In Innsbruck will man sich den Angaben zufolge auf KI-Systeme konzentrieren, die die grundlegenden Prinzipien und Phänomene der realen Welt erfassen und über ihre Trainingsdaten hinaus verallgemeinern können. "Wir wollen Systeme entwickeln, die verstehen, wie die Welt funktioniert, die auch in neuen Situationen verlässlich bleiben und deren Entscheidungen wir nachvollziehen können", so Justus Piater, der die neue "ELLIS Unit Innsbruck" leitet und Professor am Institut für Informatik der Universität Innsbruck ist. Vor allem in der Medizin und der Wissenschaft sei das entscheidend.
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