©APA, dpa, Ralf Hirschberger
Itaconsäure wird für die Herstellung von Kunststoffen, Textilien, Klebstoffen und Harzen eingesetzt und kann dabei erdölbasierte Rohstoffe ersetzen. Industriell wird sie mithilfe eines Pilzes auf Basis von Zucker produziert. Ein Forschungsteam vom Institut für Mikrobiologie und Mikrobielle Biotechnologie der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien und des deutschen Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) hat nun einen alternativen Produktionsweg erprobt: Wie sie im Fachjournal "Angewandte Chemie International Edition" berichten, wird CO2 in einem Elektrobioreaktor mithilfe von Strom in Formiat umgewandelt.
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Dieses Salz der Ameisensäure nutzt dann im selben Reaktor die Hefe "Komagataella phaffii", um Itaconsäure herzustellen. Als nächsten Schritt wollen die Forschenden die Abläufe im Elektrobioreaktor optimieren, um etwa die Ausbeute an Itaconsäure zu erhöhen, und weitere Mikroorganismen sowie biobasierte Produkte erproben.
Service: Link zur Studie: https://doi.org/10.1002/anie.8633090
