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Ob der Aufschlag von der Erde aus sichtbar sein werde, sei noch unklar. "Ich denke, er wird sehr, sehr schwer zu sehen sein, wenn nicht unmöglich", sagte William Cooke, ein Manager der NASA. Einige Tage vor und einige Tage nach dem erwarteten Aufschlag solle die NASA-Sonde "Lunar Reconnaissance Orbiter" über die erwartete Einschlagstelle fliegen, hieß es von der US-Raumfahrtbehörde. Das könne mehr Informationen zu dem Ereignis liefern. Am 15. Jänner 2025 waren mit der "Falcon 9"-Rakete die Mondlander "Blue Ghost" des US-Unternehmens Firefly Aerospace und "Resilience" des japanischen Start-ups ispace gestartet.
Vor rund vier Jahren war erstmals eine ungeplante Kollision eines Raketenteils mit dem Mond bekanntgeworden. NASA-Wissenschafter gingen aufgrund von Bildern der Sonde "Lunar Reconnaissance Orbiter" damals davon aus, dass es sich um einen Teil einer alten chinesischen Rakete handelte, wahrscheinlich der Trägerrakete der "Chang'e 5-T1"-Mission, die 2014 von der Erde aus ins All geschossen worden war. China hatte diese Berichte jedoch zurückgewiesen. Geplante Einschläge zu Forschungszwecken hat es in der Vergangenheit auf dem Mond schon mehrfach gegeben.
SpaceX peilt unterdessen kommenden Donnerstag statt des zunächst vorgesehenen Montags einen neuen Startversuch mit seiner Starship-Rakete an. In der vergangenen Woche hatte der von Elon Musk geführte Konzern rund 100 Milliarden Dollar an Marktwert verloren, nachdem der 13. Testflug in Texas kurz vor dem Abheben bei der Zündung der Triebwerke abgebrochen worden war.
Für SpaceX steigt der Druck, Starship nach fast einem Jahrzehnt Entwicklung und Investitionen von über 15 Milliarden Dollar (13,12 Mrd. Euro) in den operativen Betrieb zu bringen. Die Zukunft des Unternehmens hängt maßgeblich von der Rakete ab, insbesondere für den Ausbau des Satellitennetzwerks Starlink. Startverzögerungen sind bei dem Programm, das für seine riskante und kapitalintensive Entwicklungsphilosophie bekannt ist, nicht ungewöhnlich.
A SpaceX Falcon 9 rocket, carrying Firefly Aerospace's Blue Ghost and ispace's Resilience lunar landers, soars into orbit after lifting off from Launch Complex 39A at the Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, on January 15, 2025. USA's Firefly and Japan's ispace aim to build on the success of Texas-based Intuitive Machines, which last year became the first company to successfully touch down on Earth's celestial neighbor. (Photo by Gregg Newton / AFP)
