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Studie liefert wichtige Hinweise für bevorstehende Mars-Mission

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Tonablagerungen in der Region Oxia Planum
Am künftigen Landeort des europäischen Mars-Rovers Rosalind Franklin gibt es neue Hinweise auf einst große Wassermengen. Die Erkenntnisse sind für die Suche nach Spuren von Leben auf dem Mars wichtig. Eine neue Studie zeigt, dass sich Tonablagerungen in der Region Oxia Planum auf dem Mars deutlich weiter erstrecken als bisher angenommen, wie die Europäische Weltraumorganisation (ESA) am Donnerstag mitteilte.

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Die Mineralien gelten als wichtiger Hinweis darauf, dass dort vor rund vier Milliarden Jahren flüssiges Wasser vorhanden war. Die ESA-Mission Exomars soll diese Fragen vor Ort untersuchen.

Die Exomars-Mission hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Ursprünglich war eine Zusammenarbeit mit der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos vereinbart, die den Lander und die Trägerrakete bereitstellen sollte.

Nach mehreren Verschiebungen war der Start für 2022 vorgesehen. Infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine beendeten die ESA-Mitgliedstaaten jedoch die Zusammenarbeit mit Roskosmos, was zu einer erneuten Verzögerung des Projekts führte.

Inzwischen wurde die Mission neu aufgesetzt. Der Start ist nun für 2028 geplant. Als Trägerrakete soll eine Falcon Heavy des US-Unternehmens SpaceX zum Einsatz kommen. Die Landung auf dem Mars ist für 2030 vorgesehen. Anstelle des russischen Landers "Kazachok" wird eine neue, von Airbus gebaute europäische Landeplattform den Rover auf der Marsoberfläche absetzen.

BERN - SCHWEIZ: FOTO: APA/ESA/NASA/JPL-Caltech

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