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Startschuss für digitalen Studierendenausweis

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Der Studierendenausweis am Smartphone
©APA, Roland Schlager, Themenbild
Mit dem Studierendenausweis steht ab sofort ein weiterer elektronischer Identitätsnachweis in der E-Ausweis-Plattform des Bundes zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung ist neben der Studierendeneigenschaft eine ID Austria mit Vollfunktion sowie die aktivierte App eAusweise und die App ID Austria am selben Gerät. Die Nutzung ist freiwillig, daneben bleibt der haptische Studierendenausweis bestehen. Welche Services damit genutzt werden können, entscheiden die Hochschulen.

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Im Moment dient der digitale Studierendenausweis vor allem als Identitätsnachweis. In einem nächsten Schritt könnten aber etwa der Zugang zur Bibliothek damit verbunden oder die Nutzung von Mensa- oder Kopierservices möglich werden. Auch die Inanspruchnahme von Studierendenrabatten bei entsprechenden Partnern ist denkbar.

Nach dem digitalen Führerschein, dem Zulassungsschein sowie dem Identitäts- und Altersnachweis ist der Studierendennachweis die fünfte Anwendung in der eAusweise-App, so Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Zur Aktivierung öffnet man die eAusweise-App und kann sich dann durchleiten lassen. Konkret stellt er einen QR-Code dar, der gescannt werden kann. Die Überprüfungsmöglichkeiten stehen über die App "eAusweise", sowie über die anonyme Prüf-App "eAusweis Check" als Smartphone-zu-Smartphone-Prüfung zur Verfügung. Für Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) ist der Ausweis erst der Beginn, mit dem die Basis für viele weitere Anwendungen gelegt werden.

Für den Rektor der Wirtschaftsuniversität (WU), Rupert Sausgruber, stellt die Anwendung einen weiteren Schritt zur Digitalisierung des Studienalltags dar. An der WU seien etwa sowohl die Erstzulassung als auch Prüfungsanerkennungen digital möglich, Erfolgsnachweise werden elektronisch zur Verfügung gestellt und sämtliche Masterarbeiten und Dissertationen digital eingereicht und veröffentlicht.

Für die Hochschulen selbst bringt die Digitalisierung und etwa die Nutzung der ID Austria auch Verwaltungsvereinfachungen, betonte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Hochschule Campus Wien Doris Link. So müssten etwa Dokumente nicht überprüft werden, wenn sie schon über die ID Austria verifiziert sind. Auch die schon derzeit im Einsatz befindliche Campus-Card werde aber Bestandteil des Studienalltags bleiben - "vor allem bei Prüfungen, wo wir ja Handys nicht erlauben".

Die Überprüfungsmöglichkeiten stehen über die App "eAusweise", sowie über die anonyme Prüf-App "eAusweis Check" als Smartphone-zu-Smartphone-Prüfung zur Verfügung.

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