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Neben der Anpassung der Fördersätze waren schon im Budget 14 Mio. einmalige Sondermittel für die FHs vorgesehen, die bereits ausgeschrieben wurden. Gedacht sind sie zur Steigerung von Kooperation und Durchlässigkeit, in Kooperation mit Unternehmen angebotene duale Studien und die Teilnahme an European University Alliances, bei der Hochschulen aus ganz Europa zusammenarbeiten. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) sah im Doppelbudget laut Aussendung "ein deutliches Bekenntnis zu unseren Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften" und betonte deren "unverzichtbaren Beitrag für Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung".
Die Herbstklausur der Regierung steht eigentlich vor allem im Zeichen der Universitäten. Deren nächstes Drei-Jahres-Budget für die Jahre 2028 bis 2030 muss bis spätestens 31. Oktober fixiert werden, wegen befürchteter Einsparungen machen die Unis seit Mitte Juni mobil. Sie fordern eine Anhebung von derzeit 16,5 Mrd. in der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode (2025-2027) auf 18 Mrd. Euro, Holzleitner hat ihnen mit Verweis auf die schwierige Budgetsituation nur ein "moderates Plus" für 2028 bis 2030 in Aussicht gestellt. Nun sollen bei der Klausur auch die FHs Thema sein.
Geht es nach der Fachhochschulkonferenz (FHK), muss beim FH-Budget noch nachgebessert werden. Konkret fordert Generalsekretär Kurt Koleznik im APA-Gespräch zusätzliche Mittel zur Finanzierung von Forschung. Derzeit gibt es dafür grundsätzlich keine Bundesmittel, Forschung muss durch die FH-Erhalter (oft Länder und öffentliche Einrichtungen wie Kammern) oder andere Quellen finanziert werden. Außerdem verlangt die FHK einen zusätzlichen Ausbau von Studienplätzen, der aktuelle Ausbauplan endet mit 2026. Eigentlich müssten die Fachhochschulen bis Ende September ihren neuen Entwicklungs- und Finanzierungsplan ab 2026/27 bekommen, angesichts der noch unsicheren Finanzierung ab 2029 soll nun allerdings noch die Klausur abgewartet werden.






