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Staatspreis für Geschichtswissenschaften an Philip Ther

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Der Preis wurde zum zweiten Mal vom BMFWF vergeben
©APA-Images, APA
Der zum zweiten Mal vergebene, mit 10.000 Euro dotierte Österreichische Staatspreis für Geschichtswissenschaften geht 2026 an den Historiker Philip Ther von der Universität Wien. Prämiert wird er für seine Publikation "Der Klang der Monarchie: Eine musikalische Geschichte des Habsburgerreichs". Den Sonderpreis für das Lebenswerk erhält Verena Winiwarter für ihre Pionierleistung in der Umweltgeschichte, wie es in einer Aussendung des Wissenschaftsministeriums heißt.

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Die beiden mit jeweils 4.000 Euro dotierten Nachwuchspreise gehen an Nora Maria Lehner für ihre Dissertation "Sexuelle Arbeit. Akteur:innen, Praktiken und Reglementierung von kommerziellem Sex in Wien (1945–1975)" sowie an Corinna Peres für ihre Dissertation "She wants to do it her own way. Enslaved Women, Their Work, and Their Children in the Datini Merchant Community, 1380s–1410s". Den mit 2.000 Euro dotierten Preis "Geschichte innovativ" erhält das "Disability History-Projekt" des Hauses der Geschichte Österreich hdgö. Das Projekt verbindet inklusive und partizipative Geschichtsvermittlung im digitalen Raum mit Sammlungs- und Museumsarbeit.

Der Österreichische Staatspreis für Geschichtswissenschaften wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung vergeben. Ausgezeichnet werden eine herausragende wissenschaftliche Publikation, zwei Arbeiten auf Dissertationsniveau und ein innovatives Vermittlungsformat. Zusätzlich kann ein Sonderpreis für ein wissenschaftliches Lebenswerk vergeben werden.

Die Verleihung der diesjährigen Preise durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner findet am 17. November statt.

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Wien, Österreich

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