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Der erste Schritt besteht im Überprüfen der Passwörter. Für jeden Account ist ein starkes, individuelles Passwort unabdingbar. Wo möglich, auch die Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren. Passwortmanager helfen, sichere Kennwörter zu erstellen und übersichtlich zu verwalten.
Auch der Weg in die Einstellungen zur Privatsphäre einzelner Plattformen ist notwendig: Wer kann mein Profil finden? Wer sieht meine Beiträge, darf kommentieren oder teilen? Und wer kann Kontakt mit mir aufnehmen?
Bei der Installation erhalten viele Apps standardmäßig weitreichende Zugriffsrechte. Doch welche Berechtigungen sind tatsächlich erforderlich? Benötigt eine Wecker-App Zugriff auf Fotos? Muss eine Social-Media- oder Streaming-App dauerhaft auf das Mikrofon oder den Standort zugreifen? Was nicht notwendig ist, sollte deaktiviert oder nur bei Benutzung der App zugelassen werden.
Unbekannte Follower, unerwünschte Kontakte, Bots und andere Fake-Profile entfernen. Freundschaftsanfragen von Unbekannten sollten besser grundsätzlich nicht angenommen werden.
Auch das eigene Profil in den verschiedenen sozialen Netzwerken sollte unter die Lupe genommen werden: alte Beiträge, angeheftete Inhalte oder Highlights, die nicht mehr zur eigenen Persönlichkeit passten, löschen oder aktualisieren. So entsteht ein aktueller und authentischer persönlicher Auftritt.
HANNOVER - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 24.10.2024) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Alicia Windzio/Alicia Windzio
