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Während menschliche Spielerinnen und Spieler eher dazu tendieren würden, Komplexität tunlichst zu reduzieren und Partien in besser vorhersagbare Bahnen zu lenken, macht der KI der von Experten als "strategische Spannung" bezeichnete Zustand offenbar weniger aus. Wenngleich Spitzenspieler im Mittelspiel teils sogar auf größere Spannung setzen als KI-Systeme, reduzieren Erstere sie im Fortgang des Spiels. Nicht so die KI, die je nach zur Verfügung stehender Rechenkapazität weiter Stellungen aufrechterhält, die über das gesamte Schachbrett verteilt mehr Varianten zulassen. "Eine leistungsstarke KI kann viele Möglichkeiten gleichzeitig offenhalten, während Menschen Stellungen oft vereinfachen, weil das Management all dieser Wechselwirkungen kognitiv sehr anspruchsvoll ist", wird Servedio in einer CSH-Aussendung zitiert.
Service: https://doi.org/10.1103/63cv-52fj
