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Mehrheit in Österreich glaubt nicht an Sinn von FFP2-Masken

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62 Prozent der Befragten gaben an, nie eine FFP2-Maske zu tragen
©APA, dpa-tmn, Swen Pförtner
Sechs Jahre nach Ausbruch der Coronapandemie sind die Österreicher klare Maskenmuffel. Das zeigt eine IMAS-Umfrage, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden. Demnach tragen nicht nur drei Fünftel nie eine FFP2-Maske, sondern die Mehrheit würde auch im Fall einer künftigen Infektionswelle nicht freiwillig zur Maske greifen und hält entsprechende Empfehlungen in Pflegeheimen oder Spitälern nicht für sinnvoll.

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Die Meinungsforscher haben im Juli 1.005 Personen über 16 Jahren befragt. 62 Prozent von ihnen gaben an, nie eine FFP2-Maske zu tragen, 19 Prozent setzen sie zu speziellen Anlässen auf. Eine kleine Minderheit von vier Prozent greift zumindest wöchentlich zu einer Maske. Wenn sie jemanden mit Maske sehen, vermuten 51 Prozent, dass sich die Trägerin bzw. der Träger selbst schützen will, 30 Prozent glauben, dass die Person ihr Umfeld schützen will, der Rest gab keine Einschätzung ab.

Zwar würden sich 45 bzw. 44 Prozent wünschen, dass Menschen mit Krankheitssymptomen im Spital bzw. beim Arzt eine Maske aufsetzen, 39 Prozent fällt aber gar keine Situation ein, in der sie den Mundschutz bei ihren Mitmenschen sehen wollen. Je rund ein Viertel würde das Maskentragen bei Krankheitssymptomen in Warteräumen oder Öffis für sinnvoll erachten. Tendenziell steigt die Bereitschaft, eine Maske zu tragen mit dem Alter und dem Bildungsniveau.

Würde wieder eine Infektionswelle auf uns zurollen, würden 40 Prozent freiwillig eine FFP2-Maske aufsetzen und 51 Prozent nicht. 39 Prozent würden die Empfehlung, bei Krankheitssymptomen in Einrichtungen wie Pflegeheimen oder Spitälern eine Maske zu tragen, gut finden, 49 Prozent lehnen das ab. Zwölf Prozent machten dazu keine Angabe.

Gefragt, ob sie das Maskentragen als Schutz vor Erkrankungen grundsätzlich sinnvoll finden, zeigten sich die Befragten gespalten: 43 Prozent halten die Maske prinzipiell für sinnvoll, 51 Prozent nicht - wobei in den vier von IMAS zur Auswahl gestellten Abstufungen sehr sinnvoll/eher sinnvoll und eher nicht sinnvoll/überhaupt nicht sinnvoll die Totalverweigerer mit 33 Prozent die größte Gruppe ausmachen.

ARCHIV - Zum Themendienst-Bericht vom 19. Oktober 2022: Für einen guten Schutz vor dem Coronavirus braucht es eine gute FFP2-Maske. Foto: Swen Pförtner/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

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