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Er könne "sagen, wir haben als Deutschland großes Interesse an dieser Kooperation, gerade auch an dem Standort. Weil er besondere Qualität mit sich bringt", ergänzte Pistorius. Deutschland will bis 2030 rund 35 Milliarden Euro in die Weltraumsicherheit und militärische Raumfahrtprojekte investieren. Melo sagte mit Blick auf das Vorhaben, Ziel sei es, in zwei Jahren in der Lage zu sein, mehr Startkapazitäten zur Verfügung zu stellen. "Also, diese Präsenz der Europäischen Union, auch durch Portugal im Weltraum, ist eine strategische Angelegenheit und das läuft ja bereits auch mit der Kooperation mit deutschen Unternehmen. Und das ist wichtig für die Zukunft."
Ein europäischer Knotenpunkt für den Start von Zwergraketen sowie von Mikro- und Minisatelliten soll auf der Azoren-Insel Santa Maria entstehen. Das Projekt umfasst neben portugiesischen Initiativen wie dem Unternehmen Edisoft auch Kooperationen mit privaten Raumfahrtunternehmen. Die deutsche Firma Atmos Space Cargo ist ebenfalls beteiligt, etwa mit Testflügen und Wasserungen von Rückkehrkapseln wie der Phoenix-Kapsel im Atlantik vor den Azoren. Die geografische Lage mitten im Atlantik bietet gute Bedingungen für bestimmte Flugbahnen.
Germany's defence minister Boris Pistorius addresses the media during a visit at the defence technology start-up Helsing in Munich, southern Germany on October 29, 2026. (Photo by Karl-Josef HILDENBRAND / AFP)
