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Trump: Werde Wahlergebnisse anerkennen

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Präsident Trump will demokratischen Sieg anerkennen
©Getty Images North America, APA, ANNA MONEYMAKER
Die Demokraten haben bei den Zwischenwahlen zum US-Kongress einen Erdrutschsieg gefeiert. Das Wahlergebnis will US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben akzeptieren. "Wir werden mit den Demokraten zusammenarbeiten und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen", sagte Trump gegenüber der Zeitung "New York Times" am späten Dienstagabend (Ortszeit). Er könne mit den Demokraten "in vielen Punkten" zusammenarbeiten, darunter auch Einwanderung.

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"Die Demokraten haben gute Arbeit geleistet", räumte der US-Präsident ein. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich schlug er weniger versöhnliche Töne an: "Die Demokraten werden verrückte Vorschläge einbringen und ich werde mein Veto einlegen."

Ein Teil des Wahlergebnisses sei laut Trump auf den Iran-Krieg zurückzuführen. Der Krieg habe den republikanischen Kandidaten zu schaffen gemacht, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Die Wähler hätten sein Vorgehen in dem Konflikt jedoch grundsätzlich unterstützt. "Ich denke, ein Teil davon war der Iran, aber gleichzeitig haben die Menschen die Bedeutung dessen verstanden, was ich im Iran getan habe".

Auch der Sender Fox News sei mitverantwortlich für die herbe Niederlage der Republikaner, weil er ständig Demokraten "und Schlimmeres" in den Fokus stelle, meinte er auf seiner Plattform Truth Social. Der Sender Fox News gilt als konservativ und räumt Trump wesentlich mehr Sendezeit ein als andere große US-Sender. Über demokratische Kandidaten in entscheidenden Senatsrennen hatte er vor der Wahl überwiegend negativ berichtet.

Zum Auftakt der US-Kongresswahlen hatte der US-Präsident noch einmal eine Tirade gegen die politische Konkurrenz losgelassen. "Die Demokratische Partei hat die extremste und gefährlichste Liste von Kandidaten in der amerikanischen Geschichte nominiert", sagte Trump am Montag während einer Rede in Washington. In seinen Online-Beiträgen am Dienstag schimpfte er über radikale, gefährliche und dumme Linke.

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