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"Die meisten Sterne entwickeln sich so langsam, dass größere Veränderungen sich über Zeiträume vollziehen, die weit über eine menschliche Lebensspanne hinausgehen", wird Kimeswenger in einer Aussendung der Uni Innsbruck zitiert: "Sakurais Objekt bietet etwas weitaus Selteneres. Es ist einer der wenigen bekannten Sterne, die sich innerhalb weniger Jahrzehnte dramatisch verändert haben. Dies gibt uns die Möglichkeit, an ihm die Sternentwicklung in Echtzeit zu beobachten." Nachdem sich vor rund 30 Jahren offenbar eine bereits erloschene Heliumschicht wieder neu entzündete und der Stern viel Material auswarf, dürfte sich der längere Zeit hinter dem ausgeworfenen Material kaum sichtbare Himmelskörper aktuell wieder aufheizen. Laut der neuen Analyse beträgt die Oberflächentemperatur des Sterns derzeit zwischen etwa 27.000 und 36.000 Kelvin. Das zeige, dass die erneute Erwärmung solcher "Wolf-Rayet-Sterne" - insgesamt sind nur zwei davon bekannt - langsamer verlaufen dürfte als vielfach vermutet.
