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Neues von "Sakurais Objekt"

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Ein Blick in die Sterne
©Arnulf Müller, APA, dpa
Hinter dem mysteriösen Namen "Sakurais Objekt" steht ein ebenso mysteriöses Phänomen - nämlich ein sogenannter "wiedergeborener Stern". Das sind nach Stand der Wissenschaft Sterne, die eigentlich bereits derart wenig Aktivität zeigten, dass sie von der Erde aus nicht mehr zu beobachten waren, dann aber mit einem Helligkeitsausbruch - oder mehreren - wieder in den Fokus von Astronominnen und Astronomen rückten. Ein internationales Forschungsteam um den Astrophysiker Stefan Kimeswenger von der Universität Innsbruck berichtet nun im Fachmagazin "Monthly Notices of the Royal Astronomical Society" über Anzeichen, dass Sakurais Objekt in eine neue Phase seiner Entwicklung eingetreten ist.

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"Die meisten Sterne entwickeln sich so langsam, dass größere Veränderungen sich über Zeiträume vollziehen, die weit über eine menschliche Lebensspanne hinausgehen", wird Kimeswenger in einer Aussendung der Uni Innsbruck zitiert: "Sakurais Objekt bietet etwas weitaus Selteneres. Es ist einer der wenigen bekannten Sterne, die sich innerhalb weniger Jahrzehnte dramatisch verändert haben. Dies gibt uns die Möglichkeit, an ihm die Sternentwicklung in Echtzeit zu beobachten." Nachdem sich vor rund 30 Jahren offenbar eine bereits erloschene Heliumschicht wieder neu entzündete und der Stern viel Material auswarf, dürfte sich der längere Zeit hinter dem ausgeworfenen Material kaum sichtbare Himmelskörper aktuell wieder aufheizen. Laut der neuen Analyse beträgt die Oberflächentemperatur des Sterns derzeit zwischen etwa 27.000 und 36.000 Kelvin. Das zeige, dass die erneute Erwärmung solcher "Wolf-Rayet-Sterne" - insgesamt sind nur zwei davon bekannt - langsamer verlaufen dürfte als vielfach vermutet.

Service: https://dx.doi.org/10.1093/mnras/stag1533

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