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Zu Tage kommt hier ein "unerwartet komplexes Ökosystem", das sich "an der Schnittstelle zwischen Regenwald und tropischem Meer" befand, heißt es in einer Aussendung des Museums. So war die heute alpine Region einst von einem Monsun-System geprägt. Die einzigartigen "Konservat-Lagerstätten" umfassen Ammoniten, Tintenfische, Muscheln, Schnecken, Krebse, Borstenwürmer, Fische, wie Quastenflosser sowie Lungenfische. Es finden sich darin sogar erhaltene Weichteile wie Muskel- oder Knorpelreste. "Fundstellen zur Karnischen Krise sind weltweit bekannt. Weltweit einzigartig ist aber die Ausbildung dieses außerordentlich gut erhaltenen Konservat-Lagerstättengürtels in den Alpen Österreichs", heißt es.
Service: Alexander Lukeneder et al.: "Late Triassic Konservat-Lagerstätten within the Carnian Pluvial Episode. 150 Years of Scientific Excavations in Austria", Springer Verlag, 600 Seiten. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-032-19777-1
