von
Zudem werden damit gleichzeitig die Unsicherheiten berücksichtigt, die zukünftige Klimarisiken prägen. "Klimarisiken lassen sich nicht mit einer einzigen Zahl beschreiben, sondern umfassen eine Bandbreite plausibler Ergebnisse", erklärte Hauptautor Niklas Schwind vom IIASA in einer Aussendung. Die neue Methode namens RIME-X, die im Fachjournal "Geoscientific Model Development" vorgestellt wurde, ermögliche es, diese gesamte Bandbreite für eine Vielzahl von Regionen, Szenarien oder Indikatoren schnell zu visualisieren und zu nutzen. Dabei werden Unsicherheiten in der globalen Klimareaktion, Unterschiede zwischen den Modellen und natürliche Klimaschwankungen berücksichtigt.
Nutzer des neuen, frei verfügbaren Tools können rasch das gesamte Spektrum plausibler regionaler Klimaauswirkungen über viele verschiedene Szenarien hinweg untersuchen, ohne die gesamte Modellierungskette durchlaufen zu müssen. RIME-X bildet bereits die Grundlage für den öffentlich zugänglichen "Climate Impact Explorer". Damit lässt sich abschätzen, wie sich die Auswirkungen des Klimawandels im Laufe der Zeit auf Kontinenten, in Ländern und Regionen bei unterschiedlichen Erwärmungsniveaus verstärken werden.
Service: https://doi.org/10.5194/egusphere-2025-5781 ; Climate Impact Explorer: https://go.apa.at/dveWuYrU
