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Der Pflanzenfresser sei etwas mehr als zwei Meter lang und etwa 200 Kilogramm schwer gewesen, teilte Erstautor George mit. Bisher seien Dinodontosaurus-Arten nur aus Südamerika bekannt gewesen, schreibt die Gruppe.
In der Fundschicht waren auch umstrittene Fossilien entdeckt worden, die möglicherweise zu den ältesten Dinosauriern weltweit gehören. Sollten diese Funde tatsächlich Dinosaurier darstellen, wären diese demnach einige Millionen Jahre jünger als bisher angenommen, wie das Team erklärt. Damit wären sie nicht mehr als die ältesten potenziellen Dinosaurierfossilien anzusehen, hieß es.
Die Autorinnen und Autoren betonen allerdings einschränkend, dass die Zuordnung einzelner Knochen zu nicht in allen Fällen vollständig gesichert sei. Das untersuchte Fundlager könnte Überreste mehrerer Individuen und möglicherweise auch mehrerer eng miteinander verwandter Arten enthalten, hieß es.
Die Überreste stammen aus den sogenannten Manda Beds im Süden Tansanias. Die Fossilien waren bereits während einer Expedition im Jahr 1963 entdeckt worden, wurden aber erst jetzt umfassend untersucht.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/Jonathan Jackson and Hady George
