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Die Ergebnisse zeigten einen deutlichen Zusammenhang: "In der Arktis traten Brände in mit künstlichem Nachtlicht beleuchteten Gebieten 2,5-mal häufiger auf als in klimatisch ähnlichen, unbeleuchteten", wird Cengiz Akandil, Erstautor der Studie, in der Mitteilung zitiert. Auch in der Nähe solcher Gebiete sei die Brandhäufigkeit erhöht gewesen. Die Forschenden betonten jedoch, dass dies nicht bedeute, dass menschliche Aktivitäten der alleinige Auslöser seien. Faktoren wie steigende Temperaturen und zunehmende Trockenheit spielten weiterhin eine wichtige Rolle.
Die Auswirkungen der Brände reichten weit über die Arktis hinaus. Sie beschleunigten das Auftauen des Permafrosts und setzten Kohlenstoff frei, was wiederum das globale Klima beeinflusse. Für die Menschen in der Arktis stellen die Feuer eine direkte Bedrohung für Wohnhäuser, Infrastruktur und Lebensgrundlagen dar. Sie gefährden auch Ökosysteme, welche die lokale Lebensweise und die arktische Biodiversität stützen.
"Die durch den Menschen verursachten Brandgefahren zu verringern, ist nicht nur für den Schutz der Infrastruktur wichtig, sondern auch für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Sicherheit arktischer Gemeinschaften", so Studienleiterin Gabriela Schaepman-Strub. Eine bessere Brandverhütung und ein besseres Management rund um Siedlungen und Industriestandorte könnten helfen, die Risiken zu verringern.
S E R V I C E - Studien online: https://doi.org/10.1038/s43247-026-03884-3
