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Oft in Rezepten, selten im Geschäft: Womit Yuzu punkten kann

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Yuzu bringt kräftiges Zitrusaroma ins Essen
©APA/APA/dpa/gms/Zacharie Scheurer/Zacharie Scheurer
Es gibt eine Frucht, die immer häufiger in Rezepten und auf Getränkekarten auftaucht, aber eher selten in der Obst- und Gemüseauslage von Lebensmittelhändlern: Yuzu. Diese Zitrusfrucht wird vor allem in Japan angebaut und sieht aus wie eine Orange in klein. Dass sie oft etwas schrumpelig anmutet, sollte nicht abschrecken. Denn sie punktet mit intensivem Aroma, das wie eine Mischung von Zitronen, Mandarinen und Orangen schmeckt. Daher eignet sie sich besonders gut zum Würzen.

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Die Schale lässt sich laut der Ernährungsexpertin Andrea Danitschek direkt in Gerichte reiben oder mit Chili und weiteren Zutaten zu einer Würzpaste verarbeiten. Wer in Zucker oder Honig eingelegtes Fruchtfleisch mit kochendem Wasser aufgießt, erhält ein süßes Heißgetränk.

Aber: "Frische Yuzu ist in Europa sehr teuer und schwer erhältlich", so die Verbraucherschützerin. "Online und in Asia-Läden gibt es sie etwa als Saftkonzentrat, Würzsoße, Würzpaste oder getrocknete Schale." Yuzu passe jedoch nicht nur zu asiatischen Gerichten, ihr frischer Geschmack mache sie auch zu einer beliebten Zutat für sommerliche Cocktails.

Wer Yuzu-Produkte ausprobieren möchte, dem rät Danitschek, zuvor einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen. Dort stehe nämlich, wie hoch der Anteil an Yuzu tatsächlich ist und ob Aromastoffe verwendet wurden. Auch der Zusatz von Zucker und Zusatzstoffen lasse sich so erkennen.

Für eine frische Zitrusnote in der Küche sind aus Danitscheks Sicht Zitronen, Orangen und andere Zitrusfrüchte aus europäischer Ernte häufig eine gute Alternative - und darüber hinaus auch preiswerter.

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Zacharie Scheurer/Zacharie Scheurer

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