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Im Regierungsprogramm ist vorgesehen, Pädagogische Hochschulen (PH) und Uni-Lehramtsbereiche nach dem Vorbild von "Schools of Education" organisatorisch enger zusammenzuführen. Wie und unter welchem Dach das passieren soll, ist jedoch offengeblieben. Seit der Aufteilung des Bildungsministeriums ist die Zuständigkeit für Universitäten (Wissenschaftsministerium) und PH (Bildungsministerium) getrennt. Sowohl Unis als auch PH haben bereits gefordert, die Lehrerbildung komplett übernehmen zu wollen.
Derzeit werden Lehrerinnen und Lehrer für die Altersgruppe sechs bis zehn Jahre (Volksschule) sowie die Pädagogen für den berufsbildenden Unterricht an Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) bzw. für Berufsschulen ausschließlich an Pädagogischen Hochschulen (PH) ausgebildet. Die Ausbildung für Lehrer der "Sekundarstufe Allgemeinbildung" (Fächer wie Deutsch, Geschichte oder Turnen) teilen sich Unis und Pädagogische Hochschulen hingegen in sogenannten Verbünden.
Dem Vernehmen nach sollen derzeit mehrere Modelle diskutiert werden - etwa jenes der Universitätenkonferenz (uniko), das eine schrittweise Übernahme zunächst der Lehrerausbildung an der Sekundarstufe, dann der Fort- und Weiterbildung und am Schluss eventuell auch der Berufsbildung und der Volksschule vorsieht. Auch eine Überführung der PH in eine fachhochschulähnliche Konstruktion soll eine Möglichkeit sein.
"Unser Ziel ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Ausbildung der nächsten Generation von Pädagoginnen und Pädagogen zu schaffen. Dafür setzen wir auf Qualität, Dialog und eine breite Beteiligung aller relevanten Akteurinnen und Akteure", so Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) in einer Aussendung. Die Arbeiterkammer verlangt, dass vor organisatorischen Fragen zunächst geklärt werden müsse, was Lehrkräfte in Zukunft überhaupt können sollen.






