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Außenstelle der Wiener Veterinäruni soll nach Oberösterreich kommen

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Start der Außenstelle für Wintersemester 2027 geplant
Im Oberösterreichischen Zentralraum soll mit Wintersemester 2027 eine neue Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni) den Lehrbetrieb aufnehmen. Ein entsprechender Zukunftspakt ist am Mittwoch von Land, Bund und Uni unterzeichnet worden. Damit wurde eine "Offensive gegen den wachsenden Mangel an Nutztierärztinnen und Nutztierärzten" gestartet, hieß es in einer gemeinsamen Aussendung. Noch gibt es keinen Standort, die Stadt Wels hat Interesse bekundet.

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Ziel sei es, Studierende frühzeitig mit den beruflichen Perspektiven in der Großtierpraxis und "den Chancen des ländlichen Raums vertraut zu machen", sagte Vetmeduni-Rektor Matthias Gauly bei der Unterzeichnung in Linz. Pro Semester sollen zehn bis zwanzig Studierende sowie wissenschaftliches Personal, Ausbildnerinnen und Ausbildner und praktizierende Tierärztinnen und Tierärzte in die Arbeit der Außenstelle eingebunden werden. Das Land Oberösterreich werde sich an den Kosten beteiligen.

Von der Kooperation mit der Vetmeduni erhofft sich Landeshauptmann Thomas Stelzer vor allem "langfristig mehr junge Menschen für eine Tätigkeit in Oberösterreich zu gewinnen". Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger unterstrich die Bedeutung des Vorhabens für die Landwirtschaft "als unverzichtbaren Impuls für die ländlichen Regionen". Und Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (alle ÖVP) erhofft sich damit auch ein Zunahme der Zahl an Amtstierärzten und Amtstierärztinnen.

Der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) hat bereits in einer Aussendung mitgeteilt, dass er "schnellstmöglich" Gespräche mit dem Landeshauptmann aufnehmen werde, "um eine Ansiedelung der Außenstelle der Vetmeduni in Wels zu fixieren". Die Stadt bemühe sich schon seit längerem, eine veterinärmedizinische Privatuniversität in Wels zu etablieren. Dies sei aufgrund der gesetzlichen Vorgaben bisher gescheitert, sieht der Bürgermeister nun neue Hoffnung.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Vetmeduni Vienna/Vetmeduni Vienna

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