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Stark ließ Künstliche Intelligenz (KI) den Code am Erbgut erlernen, mit dem Gene in verschiedenen Geweben reguliert werden. Dann sollte die KI Genschalter designen, die spezifisch im Herzen, Nervensystem oder in den Gliedmaßen von Mäusen funktionieren. Das klappte perfekt. "Alle getesteten synthetischen Enhancer aktivierten Gene im jeweiligen Zielgewebe, was den Forschern eine Erfolgsquote von hundert Prozent bescherte", heißt es in einer Aussendung.
"Seit fast zwanzig Jahren verfolgen wir die Vision, die Genregulation so gut zu verstehen, dass wir sie eines Tages selbst programmieren können", sagt Stark: "Diese Studie zeigt, dass dies bei Säugetieren möglich ist. Ich denke, sie markiert den Beginn einer neuen Ära, in der wir genetische Schalter für praktisch jedes Gewebe und jeden Zelltyp entwickeln können." Und zwar nicht nur bei Mäusen, sondern auch bei Menschen. Das würde die Sicherheit und Effektivität von Gentherapien verbessern, sowie die Erforschung von Krankheiten erleichtern.
(SERVICE: Link zur Studie: https://doi.org/10.1038/s41588-026-02729-1 )
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Stark Lab/IMP/optimiert mit KI
