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Dank der Echtzeitdaten habe man etwa einen Rohrbruch in einem Haus, während der Besitzer auf Urlaub war, erkannt, das Wasser abgeschaltet und größeren Schaden verhindert, erklärte der Neuhauser Bürgermeister Patrick Skubel (SPÖ) am Mittwoch vor Journalisten. Von der auf den erfassten Daten basierten, KI-gestützten Optimierung erwartet er sich geringere Betriebskosten, Ressourcenschonung und gezieltere Bedarfsplanung, aber auch eine fundierte Grundlage für Bebauungspläne und Investitionen in die Infrastruktur.
Kärnten habe prinzipiell genug Wasser, aber: "Längere Trockenperioden können regional und zeitlich zu Engpässen führen", erklärte Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger (SPÖ). Ihr Gemeindereferat finanziert das Pilotprojekt, das vom Software Competence Center Hagenberg umgesetzt und von der Hochschule Campus Wien und weiteren Partnern unterstützt wird, mit 175.000 Euro aus dem Gemeindereferat. Ein erster Leitfaden für andere Kommunen soll bis Jahresende vorliegen. Geplant ist unter anderem ein Bürgerportal mit Informationen zum eigenen Wasserverbrauch, aber auch mit Warnungen bei ungewöhnlichen Werten oder Versorgungsengpässen.
++ THEMENBILD ++ Ein Glas Leitungswasser aufgenommen am Donnerstag, 18. August 2022, in Wien. Illustration zum Thema Trinkwasser und Wasserversorgung.
