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Die jährlich vergebene Ehrung zählt zu den bedeutendsten europäischen Preisen in den Computerwissenschaften und würdigt herausragende Beiträge auf diesem Gebiet. Höhepunkt ist ein Vortrag an der Royal Society in London. Die Preisträger:innen erhalten außerdem eine Medaille und 5.000 britische Pfund.
Henzingers Forschung konzentriert sich auf effiziente Algorithmen und Datenstrukturen sowie auf verantwortungsvolle Informatik und Differential Privacy. Ihre Arbeit findet wichtige Anwendungen in der Künstlichen Intelligenz, darunter bei der Entwicklung von Methoden zum Training großer Sprachmodelle unter gleichzeitigem Schutz personenbezogener Daten.
In der Begründung zur Preisvergabe würdigte die Royal Society Henzinger für ihre "wegweisende Forschung in Bereichen wie effizienten Algorithmen, Differential Privacy, Web-Informationssuche und Systemprofilierung sowie für ihren langfristigen Einfluss in Wissenschaft und Industrie".
Henzinger erklärte, sie fühle sich privilegiert, den Preis zu erhalten.
"Ich fühle mich zutiefst geehrt. Ich schätze die Royal Society und die früheren Preisträger:innen dieser Auszeichnung sehr", so die Forscherin.
Die Auszeichnung der Royal Society folgt auf eine weitere bedeutende Anerkennung für Henzinger. Im Mai ernannte die Association for Computing Machinery sie zur ACM Athena Lecturer 2026-2027.
Die jährlich an eine Forscherin verliehene Auszeichnung würdigt grundlegende Beiträge im Bereich der Computerwissenschaft und umfasst neben der Einladung zur Abhaltung eines Vortrags ein Preisgeld von 25.000 US-Dollar.
Henzinger setzt sich nachdrücklich für die Informatikausbildung an Schulen ein. Derzeit ist sie Vice President for Technology Transfer am ISTA und leitet zudem ihre eigene ISTA-Forschungsgruppe. Zuvor war sie Professorin an der Universität Wien und an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) sowie erste Forschungsdirektorin von Google.
Zu Henzingers zahlreichen weiteren Auszeichnungen zählen der Wittgenstein-Preis, Österreichs höchste wissenschaftliche Auszeichnung. Sie ist außerdem Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Deutschen Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
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KLOSTERNEUBURG - ÖSTERREICH: FOTO: APA/ISTA/Peter Rigaud
