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Internationalem Forscherteam gelang Materialveränderung mit Licht

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Halbleiter mit extrem kurzen Lichtimpulsen bestrahlt
©APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER
Einem Forschungsteam unter der Leitung der Universität Freiburg ist es erstmals gelungen, ein Material nur mit Licht zu verändern. Die Entdeckung könnte den Weg für superschnelle Transistoren der Zukunft ebnen. Das internationale Team veränderte gezielt das Verhalten von Elektronen in einem Kristall aus Zinntellurid. Dazu bestrahlten sie den Halbleiter mit extrem kurzen Lichtimpulsen von rund 100 Femtosekunden, wie die Universität Freiburg am Dienstag mitteilte.

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Dabei entstand erstmals im Labor ein sogenannter Dirac-Kegel. Er gilt als Kennzeichen eines besonderen Quantenzustands, in dem sich Elektronen nahezu widerstandslos durch das Material bewegen können – obwohl Zinntellurid diese Eigenschaft normalerweise nicht besitzt. Der neuartige Zustand hielt allerdings nur während des Lichtimpulses an. "Mithilfe von Licht konnten wir kurzzeitig ein Material mit neuartigen Eigenschaften erzeugen", wurde der Forscher Frédéric Chassot zitiert.

Die theoretische Möglichkeit eines solchen Effekts war bereits 2011 beschrieben worden. Die neue Studie liefert nun den ersten experimentellen Nachweis. Langfristig könnten die Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Transistoren oder Anwendungen in der Quanteninformatik beitragen.

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