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Das können nicht nur Daten aus dem eigenen Smartphone sein, das man mit dem Auto gekoppelt hat, sondern etwa auch Anmeldedaten für Dienste, die man über das Infotainment-System genutzt hat.
In jedem Fall lohnt es sich den Experten zufolge, sich vor der Abgabe des Autos etwas Zeit zu nehmen und systematisch vorzugehen:
1. Ist das eigene Telefon mit dem Auto verbunden worden, gilt es, das Infotainment-System auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Das ist meist in den Systemeinstellungen möglich, die entsprechende Funktion kann aber manchmal etwas in den Menüs versteckt sein.
2. Danach prüfen, ob mit dem Reset auch alle Telefonbuch-Kontakte sowie Ziele und Favoriten aus dem Navigationssystem gelöscht worden sind. Ist das nicht der Fall oder hat man die Reset-Funktion nicht gefunden, löscht man die Daten eben händisch.
3. Sind im Infotainment-System integrierte Dienste - etwa Musikstreaming-Apps - mit eigenen Anmeldedaten genutzt worden? Dann nicht vergessen, sich dort wieder abzumelden.
4. Letzter Schritt: Sicherheitshalber alle genutzten Bluetooth-Verbindungen löschen, sowohl im Auto (Bluetooth-Menü) als auch im eigenen Smartphone (Gespeicherte Geräte in den Bluetooth-Einstellungen).
Wer unterwegs einfach nur telefonisch erreichbar sein will, kann die Datenübermittlung vom eigenen Smartphone ans Infotainment-System des Autos übrigens auch ablehnen. Die entsprechenden Berechtigungsabfragen erscheinen im Smartphone-Display, sobald man das Smartphone mit dem Auto koppelt.
Noch einfacher geht es aber, wenn man zur Kopplung Android Auto oder Apple Car Play nutzt, die von den meisten neueren Fahrzeugen unterstützt werden. Über diese Auto-Funktionen der mobilen Betriebssysteme werden Inhalte und Funktionen des verbundenen Smartphones nur auf dem Infotainment-System gespiegelt, es werden aber keine Daten im Auto-System gespeichert.
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Bernd Diekjobst/Bernd Diekjobst
