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In die Reaktionsbeschleuniger (Katalysatoren) hat Hlina mit seinem Forschungsteam bereits mehrere "Reaktionskerne" mit Seltenerdmetallen einbauen können. Sie halten die Ausgangssubstanz fest, bringen sie in eine passende Position, schwächen Bindungen und ermöglichen neue Verknüpfungen, so der Forscher vom Institut für Chemie der Universität Graz. Auf dem Weg von Kohlendioxid zu einem Plastik-Grundstoff müssen dabei etwa Sauerstoffatome entfernt oder durch Wasserstoff (H) ersetzt und Kohlenstoffatome miteinander verbunden werden.
Der erste Schritt wird dabei aber mit etablierten Methoden gemacht, nämlich der Umwandlung von CO2 zu CO (Kohlenmonoxid). Das funktioniert etwa mithilfe von elektrischem Strom (Elektrolyse) oder Sonnenlicht (Photokatalyse). Dann kämen Hlinas Werkzeuge zum Zug, um beispielsweise den Rohstoff Ethylen (C2H4) zu produzieren. "Aus ihm entsteht etwa Polyethylen (PE), einer der weltweit meistverwendeten Kunststoffe", so der Forscher. Auf diese Art könne man den beliebten Kunststoff aus CO2 von der Luft herstellen anstatt aus Erdöl.
GRAZ - ÖSTERREICH: FOTO: APA/Julia Stöllinger/Universität Graz
