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Die 1974 in Innsbruck geborene Judaistin und Historikerin Mirjam Zadoff lehrte von 2014 bis 2019 als Professorin für Jüdische Studien und Geschichte an der Indiana University Bloomington, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mitteilte. Anschließend war sie als Gastprofessorin unter anderem in Zürich, Berkeley und Berlin tätig. Heute unterrichtet sie demnach an der TU München und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zadoff wurde 2023 dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet, seit einigen Monaten ist sie Mitglied im Stiftungsrat des Friedenspreises.
Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert. Gewürdigt werden damit Persönlichkeiten, die in Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels - die Berufsorganisation der Verlage und Buchhandlungen - vergibt den Preis seit 1950.
