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Bisher würden Betondecken meist als massive Flachdecken ausgeführt, weil die Herstellung sehr wirtschaftlich sei. "Unser Ziel ist es, Material nur dort zu verwenden, wo es aus statischer Sicht tatsächlich gebraucht wird", erklärte Tobias Huber vom Forschungsbereich Stahlbeton- und Massivbau der TU Wien in einer Aussendung. Ergebnis sind Tragstrukturen mit Rippen, die den Kräften im Bauteil folgen. Da die Herstellung jedoch aufwendig und teuer wäre, wurden Planung und Fertigung digitalisiert beziehungsweise weitgehend automatisiert.
"Solche Formen lassen sich zwar am Computer berechnen, in der Praxis sind sie bisher aber meist an der Herstellung gescheitert. Genau diese Lücke schließen wir mit unserem Ansatz", so Huber. Damit könnten Änderungen an der Geometrie unmittelbar in die Produktion übernommen werden, was die wirtschaftliche Realisierbarkeit erhöhe. Entscheidend sei eine durchgängige digitale Datenkette - vom Entwurf bis zur Fertigung. Potenzial sehen die Forscher vor allem im Hochbau, weil dort identische Deckenelemente mehrfach produziert werden.
(S E R V I C E - Video: https://www.youtube.com/watch?v=w08-S9Jdn4w )
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/TU Wien
