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Die Einsatzkräfte, darunter auch die Berufsrettung Wien, die mit der Sondereinsatzgruppe vor Ort war, wurden gegen 4.00 Uhr alarmiert. Die Feuerwehr überprüfte, ob sich keine Personen im Wasser befanden, und sicherte das Schiff. Zugleich wurde sichergestellt, dass durch die Kollisionen keine Löcher entstanden waren, durch die Wasser eindringen könnte, so die ersten Informationen der Feuerwehr.
Rettungssprecher Daniel Melcher berichtete von 14 Patienten, von denen sechs ins Spital gebracht wurden. Glücklicherweise waren alle Verletzungen relativ leicht. Die Betroffenen klagten über Schmerzen im Rücken-, Brust- und Nackenbereich. "Es gab keine Schwerverletzten, niemand war in kritischem Zustand."
Das Schiff war gegen 4.00 Uhr stromaufwärts zur Schleuse gekommen. Die Kollision mit Kaimauer und Schleusentor dürfte sehr heftig gewesen sein, wie die erheblichen Schäden am Bug der "MS Anna Katharina" zeigen. Die Berufsfeuerwehr Wien gab Alarmstufe 2 und war mit zahlreichen Einsatzkräften am Ufer und am Wasser vor Ort.
Weitere Einsatzkräfte begaben sich an Bord und bereiteten den Abtransport der Verletzten vor. Da sich das Schiff mehrere Meter unterhalb der Hafenmauer befand, wurden fünf Personen mittels Drehleiter vom Schiff gebracht, zwei mittels Feuerwehrboot ans Ufer gebracht. Die restlichen Personen konnten auf ein anderes Schiff umsteigen. Nach der Sicherung der "MS Anna Katharina" am Ufer wurde der Einsatz der Feuerwehr, die mit 60 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen ausgerückt war, um 6.30 Uhr beendet.
