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Die Behörde sprach von einem "außergewöhnlichen archäologischen Fund", der neue Erkenntnisse zur Chimú-Gesellschaft und ihrer Bestattungsbräuche liefere. Das Reich der Chimú erstreckte sich ab etwa dem Jahr 900 bis Mitte des 15. Jahrhunderts entlang der Pazifikküste des heutigen Peru bis nach Ecuador, bis es von den Inka erobert wurde.
Die Grabstätte besteht aus einer zentralen Kammer und zwei Seitenkammern. Um die Skelette herum und auf ihnen wurden Schmuckstücke und zeremonielle Gegenstände gefunden, darunter Ohrringe, Halsketten und Kopfschmuck aus Metall. Dies deutet laut den Forschern auf die gehobene gesellschaftliche Stellung hin.
Unter den beigesetzten Personen sticht eine hervor, deren Bestattungsweise vom bekannten Muster abweicht. Der Körper wurde vollständig ausgestreckt beigesetzt. Sonst sind Chimú-Bestattungen durch gebeugte Sitzhaltungen gekennzeichnet. Dies könnte auf ein Opferritual oder einen großen hierarchischen Unterschied hinweisen.
This handout image released by Peru’s Ministry of Culture shows a specialist working in an area within the Chan Chan citadel, located in Trujillo, northern Peru, on September 8, 2026. A team of archaeologists has found an ancient tomb containing the remains of 38 people and copper and gold objects at the pre-Hispanic citadel of Chan Chan, in northern Peru, the Culture Ministry said on September 8. (Photo by Handout / MINISTERIO DE CULTURA DEL PERU / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Peru’s Ministry of Culture" - HANDOUT - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
